SIG100 IC – UART/LIN PLC TRANSCEIVER

DIE NÄCHSTE GENERATION BYTE ORIENTIERTER POWERLINE-TRANSCEIVER – BIS ZU 115,2KBIT/S

Der SIG100 ermöglicht einen zuverlässigen Datenaustausch über die Versorgungsleitung und reduziert dadurch den Kabelbedarf.

 Der SIG100 wurde entsprechend der neuen DC-LIN ISO 17987-8 konstruiert und ermöglicht einen direkten Betrieb mit LIN Datenbusprotokollen.

Beschreibung

Der SIG100 moduliert UART/LIN-Bytes über DC-Powerline (DC-BUS). Der SIG100 ist eine weiterentwickelte, noch leistungsfähigere Generation des weit verbreiteten SIG60.
Beide Bauelemente verwenden eine einzigartige digitale Multiplex-Signaltechnologie, die selbst eine startke Störanfälligkeit der Powerline-Umgebung bei Bitraten von bis zu 115,2 Kbit/s überwindet. Ein Sleep-Modus ermöglicht einen niedrigen Stromverbrauch in Ruhephasen.

Der SIG100 Powerline-Transceiver reduziert den Kabelbedarf in einer Vielzahl von Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie Industrieanwendungen. Dazu gehören Netzwerke für Sensormessungen, Aktuatoraktivierung, Batterieüberwachung (BMS), Türen, Sitze, Spiegel, Klimasteuerung, Beleuchtung, Truck-Trailer-Kommunikation usw.

Eigenschaften

  • Störungsunempfindlicher UART/LIN-Transceiver für batteriebetriebene Leitungen.
  • Keine Begrenzung der Anzahl von Bytes in einer Nachricht.
  • 251 wählbare Trägerfrequenzen zwischen 5MHz und 30MHz.
  • Wählbare Bitraten zwischen 9,6 Kbit/s und 115,2 Kbit/s.
  • Funktioniert als Master oder als Slave in einem Multiplex-Netzwerk.
  • Erfüllt DC-LIN ISO 17987-8
  • Fest kodierte 48-Bit-UUID.
  • QFN-Gehäuse mit 32 Pins und geringem Platzbedarf
  • Sleep Mode für niedrigen Stromverbrauch.

Anwendungsbeispiele

  • Fahrzeuge LIN-BUS
  • Batteriemanagement (BMS)
  • Klimatisierungsnetzwerk
  • Sensoren/Aktuatoren-Bus
  • Robotik-Steuerungsnetzwerke
  • Beleuchtungssteuerung
  • Truck-Trailer-Kommunikation
  • Mehrere Netzwerke nutzen dieselbe Stromleitung.

Funktionsweise

Der SIG100 arbeitet als Master-Slave-Netzwerk mit mehreren SIG100. Der Benutzer kann sein eigenes Protokoll definieren, da es keine Begrenzung für die Anzahl der UART-Bytes in einer Nachricht gibt. Darüber hinaus arbeitet der SIG100 auf einer frei wählbaren Trägerfrequenz zwischen 5MHz und 30MHz mit einem Abstand von 100 kHz, so dass mehrere unabhängige Netzwerke auf einer einzigen Stromleitung koexistieren können, indem für jedes Netzwerk unterschiedliche Trägerfrequenzen verwendet werden. 

Die Abbildung unten zeigt ein typisches SIG100-Netzwerk, das eine Übertragung eines einzelnen Bytes von einem SIG100-Sendegerät an drei SIG100-Empfangsgeräte demonstriert, die über einen Kondensator mit derselben Stromleitung verbunden sind. Nach der Erkennung eines Startbits am HDI-Pin des SIG100-Sendegeräts beginnt eine modulierte PLC-Byte-Übertragung. Anschließend wird das modulierte PLC-Byte mit einer festen Latenzzeit von ~2,5 Bits in ein Byte-Feld am HDO-Pin der SIG100 RX-Geräte zurückdekodiert.

 

Beispiel für ein byteorientiertes SIG100-Netzwerk

TYPISCHER SCHALTPLAN

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